Auf der Entdeckungsreise von San Romedio

Eingebettet in der unberührten Natur des Val di Non (Nonstal) im Trentino, befindet sich die Wallfahrtskirche, die dem heiligen Romedius gewidmet ist, in einer der schönsten Gegenden dieses grünen Puzzles der Region Trient.

Die Kirche, eine der stattlichsten und eindrucksvollsten architektonischen Bauten des Tales, wurde auf einem Kalkfelsen in einer bewaldeten Schlucht mit steilen Felswänden erbaut. Von diesem Ort aus haben die Besucher eine einmalige Aussicht auf die bezaubernde Landschaft; hier kann jedermann in sich gehen und bei klarer und frischer Luft zu sich zurückfinden.
Die Wallfahrtkirche erhebt sich auf einem Felsen und ist ein Konglomerat aus mehreren Kirchen. Im Ganzen entstanden im Laufe der Zeit 5 Kirchen, verbunden mit einem 131-stufigem, steilen Treppenaufgang. Die älteste Kirche geht auf das Jahr 1000 zurück und bewahrt in ihrem Inneren die Reliquien des Heiligen auf, dem der ganze Kirchenkomplex gewidmet ist.
San Romedio ist eine geheimnisumwiderte und sakrale Figur. Nach dem Volksglauben handelt es sich um einen Adligen aus Tirol, der auf der Heimreise von seiner Pilgerreise nach Rom den Gipfel der Felsspitze erklomm und den Entschluss fasste, sich seines Hab und Guts zu entledigen und das Leben eines Einsiedler zu führen. Nach seinem Tod verwandelten seine Anhänger das einfache Heim in eine prächtige Wallfahrtskirche von gewagter Architektur, eine Wallfahrtsstätte und ein Ort der Verehrung. Eine der meisterzählten Legenden des heiligen Romedius schildert von einem Zusammentreffen mit einem Braunbären: Romedius erreichte Trient auf dem Rücken des Bären. Dieses Tier, Symbol des Berglebens, bildet nicht nur eine Volkstradition, sondern ist eng mit diesem Heiligtum verbunden; einige lebende Exemplare tragen zu den zauberhaften und märchenhaften Zügen dieses Ortes bei, denn im Jahre 1958 wurde der dem Tod geweihte Bär Charlie von einem Ehrenmitglied des WWF-Komitees der heiligen Stätte geschenkt. Die autonome Provinz von Trient hält die letzten Exemplare des alpinen Braunbären in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Adamello Brenta unter Schutz und in einem gesonderten Bereich am Fuße des Heiligtums hegt sie die Bären, die in Trient in Gefangenschaft geboren wurden.
In der Heiligenstätte San Romedio können die Gäste Bescheidenheit und Natur finden und sie finden die Möglichkeit, allein oder in Begleitung eine Zeit in Verbindung mit der Natur und der Ruhe zu verbringen, während eines Spazierganges durch die grünen Wälder entlang des ansteigenden Weges, der zum Heiligtum führt und somit eine Art Aufstieg zur Spiritualität und Selbstreinigung.

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