Basilikata

Wälder und Berge, Licht und Tonerde, Kontraste und Allegorien

Von drei Regionen umgeben und sowohl vom Ionischen als auch vom Tyrrhenischen Meer gebadet, entspricht die
Basilikata dem klassischen Bild der reizvollsten Küsten Italiens. Man braucht nur an Maratea zu denken, das Fenster zur Meer im Westen, wo man auf den zahllosen kleinen von Klippen umrandeten Stränden Ruhe und Privacy genießen kann. Nur einen Katzensprung vom Ionischen Meer entfernt dagegen sind die "Sassi", (Steine) wie sie ganz einfach genannt werden, die von der ursprünglichen Lebensweise der Bauern erzählen und zu den ältesten und originellsten Strukturen gehören. Es ist keine große Region, und zudem eine der am wenigsten besiedelten Italiens; aber dort leben einige Minderheiten, unter anderem Albanier, die dieses jahrtausendalte und karge Land, das von der Geschichte nur am Rand gestreift wurde, als eine Art Schutzschild zum Überleben benutzten. Heute, wo sich das moderne Leben aggressiv ausbreitet und die Lebensräume und traditionellen Formen des ländlichen Lebens immer mehr einengt, hält die Basilikata immer noch vielerorts diesem Einfluss stand. Die Region bewahrt Bräuche und traditionelle Werte, die sie dem Besucher spontan aber ohne viel Aufsehen anbietet. Gerade deshalb wird die Basilikata heute zu einer einzigartigen und wundervollen Erfahrung. Die unberührte Natur ist in aller Munde, man spricht von weiten Naturräumen und zitiert dafür andere Länder als Beispiel, aber man sollte nicht vergessen, dass es auch in Süditalien eine Region
gibt, die all dies zur Fülle besitzt und die sich ihrer Geschichte bewusst ist. In der Vielfalt seiner Ausdruckformen, stellt das Kunsthandwerk der Basilikata immer noch viele originelle Produkte und Objekte her, aber all dies ist wenig bekannt.

Die Meister mit dem Hammer, der Axt und der Drehbank haben eine autoctone Kultur geschaffen, die sich auch in
ihrem Verhalten, Ausdrucksweisen, Scherzen und ernsthafter Kooperation ausdrückt. In der Basilikata existiert heute och etwas was man fast als eine Zivilisation des Handwerks bezeichnen kann. Diese Kultur basiert auf einem System on aktiven Kleinstbetrieben, die realen Bedürfnissen gerecht wird. An diesem System haben auch jene Produkte teil, ie wohl anfänglich eher als Zeitvertrieb gedacht waren, und zwar die Holzschnitzereien, die auch als "Hirtenkunst"
bezeichnet wurden. Zum Schluss sollten die typischen gastronomischen Spezialitäten der Region nicht vergessen erden: auf den Tisch kommen Bohnen, Trüffel, Oliven, Wurst und Salami, Kastanien, Honig, Käse und Milchprodukte, nd wie überall in Süditalien, natives Olivenöl.

I sassi di Matera (foto della Regione Basilicata)

MATERA, DIE STADT DER STEINE

Die “Steinbauten” der Provinz Matera sind in der ganzen Welt bekannt, und im Jahre 1993 wurden sie von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Matera war eine wichtige Niederlassung der Magna Grecia, und charakteristisch für die Stadt waren im Laufe der Jahrhunderte ihre Klöster, Großgrundbesitze und die hoch am Felsen gebauten Häuser.

Paese sulle Dolomiti Lucane (foto della Regione Basilicata)

POTENZA, PROVINZHAUPTSTADT MIT GESCHICHTE

Die Stadt erlebte in den vergangenen Jahrhunderten drei schwere Erdbeben, die jedoch die Entwicklung der Stadt nicht behinderten. Die Provinz Potenza bietet wertvolle Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze, sowie bezaubernde Touristenorte in unberührter Natur.