Das „Mora Romagnola“ Schwein

Es ist der Name des schwarzen Schweines, welches mit 335 Exemplaren die Täler und Hügel des romagnolen Apennin bevölkerte. Es erhielt 1942 in Faenza auf einem zoologischen Kongress seinen Namen und es wurden die genauen Charaktereigenschaften dieser Rasse festgelegt.

Diese antike Art kam mit der Invasion der Barben im IV und V Jahrhundert n. Chr. in diese Gegend und war für Jahrhunderte das Fundament der Landwirtschaft. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nahm der Bestand des Mora Romagnola Schweins aufgrund vielerlei Ursachen, wie auch die hohe Marktnachfrage nach mageren und jungen Fleisch fast bis zum Aussterben ab.
In den frühen siebziger Jahren hörte man von abgelegenen Zuchten im faezinischen Apennin, wo das schwarze Schwein für die romantischen Züchter fast ein Reliquie darstellte. Diese Rasse mit ihrem Reiz und dem Geschmack seiner Wurstwaren ist den Einwohnern der Emilia Romagna im Gedächtnis und im Herzen geblieben. Es war Mario Lazzari aus Faenza, der in den achtziger Jahren die Rasse rettete und mit Leidenschaft die Suche nach den letzte Exemplaren begann.
Heute ist diese Schweinerasse aus der Emilia Romagna dank der Züchter, die das Tier aufgrund der hohen Fleischqualität zu schätzen wussten gerettet, und es gehört zur typischen Kultur der Gebiets. Dank Vereinigungen wie APA in Ravenna (regionaler Zuchtverband) und Copaf (Konsortium zur Aufwertung der typischen Produkte) verbreitet sich das Mora Romagnola Schwein und zählt heute etwa 1500 Exemplare und 50 Zuchten.

Informationen
Homepage: www.consorziomoraromagnola.it