Apulien

Eine natürliche Perle am Ionischen Meer

Das größtenteils zwischen Adria und Ionischem Meer gelegene Apulien präsentiert sich vollkommen anders als die angrenzenden Regionen. Sein Territorium ist zumeist eben, mit Ausnahme des Gargano gibt es keine höheren Bergreliefs. Die geographische Lage, das Territorium, das mediterrane Klima und ein sauberes Meer machen diese Region gemeinsam mit den attraktiven kulturellen Events und einer typischen Gastronomie zu einem idealen Aufenthalts- und Urlaubsort.

Die Berge der Daunia beispielsweise nehmen mit ihren Tälern und in karge Lichtungen eingebetteten Ortschaften zum Apulischen Tafelland und der Adria hin ab und machen schließlich der moderneren und lebhafteren Welt des Flachlands Platz. Hier findet man eine Aufeinanderfolge von Weizenfeldern, geraden Straßen und Dörfern mit ihren typischen weißgetünchten Häusern. In Richtung des Gargano stößt man wieder auf Berge und sich auf Anhöhen drängende Dörfer. Der so genannte “Sporn Italiens” fasziniert die Touristen, die an den langen Stränden ihren Sommerurlaub verbringen, stets aufs Neue. Die Anhöhen gehen direkt zum Meer und zur Küste – hier wechseln sich felsige Kaps, zauberhafte, von Olivenhainen gesäumte Buchten, Grotten, Pinienwälder, Zitrushaine und Fischerdörfer ab. Im Landesinneren dagegen stößt man auf den großen Umbrischen Wald (Foresta Umbra), mehr als zehntausend Hektar voll üppiger Vegetation, die wie, durch ein Wunder, der Zerstörung entgangen sind. In Zentralapulien wird die Landschaft von großen Terrassen dominiert, auf deren unteren Stufen Obst- und Olivenbäume angebaut sind, auf den höher gelegenen findet man ausgedehnte Weizenfelder und Weideland. Die lebhafteren Städtchen liegen alle an der Küste.

In den Murge dei Trulli dagegen, d.h. auf jenem speziellen, sich zwischen Martina Franca, Alberobello, Locorotondo und Selva di Fasano erstreckenden Landstrich, findet man die ganze Faszination der italischen Kultur. Auf einer Hochebene aus roter Erde Weinberge, Steineichenwälder und Macchia aus Johannesbrotbäumen, die von niedrigen lang gezogenen Trockenmauern getrennt sind. Vor allem diejenigen, die aus chaotischen, hektischen Städten hierher kommen, um ihren Urlaub im Kontakt mit einer herrlichen Natur, in einem Panorama aus Raum, Sonne, Küste und Meer zu verbringen, entdecken an diesen Orten eine leider fast vergessene Dimension an Ruhe und Stille wieder.

zu Besuch Apulien

Das Kloster Santa Scolastica (www.wikipedia.org)

DIE BEIDEN TEILE VON BARI

Bari ist eine große Stadt mit einer bedeutenden Handelstätigkeit und der Faszination zahlreicher architektonisch wertvoller Bauten. » Lesen

Der Ankerbrunnen (www.brindisiweb.com)

DIE ANTIKEN WURZELN VON BRINDISI

Auf einem kleinen Vorgebirge gelegen und mit dem einzig sicheren Hafen der apulischen Adriaküste ausgestattet, ist Brindisi dank der Öffnung des Suez-Kanals zum blühenden Schifffahrtszentrum geworden. » Lesen

Eine der wünderschönen Burchten der Gargano (foto della Regione Puglia)

FOGGIA, ZENTRUM DES APULISCHEN TAFELLANDES

Foggia war und ist durch seine zentrale Lage in der apulischen Ebene ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. » Lesen

Gargano, Peschici. Fototeca ENIT, foto di Sandro Bedessi (www.enit.it)

PESCHICI

Peschici, renommierter Badeort des Gargano, wurde für seine Wasserqualität und das gesamte System seiner Urlaubseinrichtungen mehrmals mit der europäischen Blauen Flagge ausgezeichnet. » Lesen

Resten der alten römischen Amphitheater (www.wikipedia.org)

LECCE, HAUPTSTADT DES SALENTO

Die Stadt Lecce bietet auf Grund einer umfassenden städtebaulichen Erneuerung im 17./18. Jahrhundert eine nennenswerte Barockarchitektur. » Lesen

Piazza della Vittoria (www.paesionline.it)

TARENT “LA GRECA” (GRIECHISCHES TARENT)

Die vielen künstlerischen und kulturellen Schönheiten der Stadt verbinden sich mit seiner modernen wirtschaftlichen Bedeutung. » Lesen

Der Dom von Trani, Beispiel des apulischen romanischen Stils (www.traniweb.it)

DIE VERSCHIEDENEN FACETTEN APULIENS

Die im Juni 2004 gegründete Provinz Barletta Andria Trani wird 2008 rechtskräftig; sie ist gemeinsam mit Monza Brianza und Fermo eine der drei neuen italienischen Provinzen, die gemeinsam den parlamentarischen Gründungsweg gegangen sind. » Lesen

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