Seine Geschichte ist seit jeher mit der von dem nah gelegenen Kroatien und jener von den Ländern Osteuropas verbunden. Görz hat immer erfahren, wie zahlreiche Gemeinden zusammenleben können und wie sie Spuren in Kunst und Architektur hinterlassen; Die Weltstadt Görz ist ein Treffpunkt der italienischen, germanischen und slawischen Kultur.


Die Geschichte
Görz's Ursprung geht auf die Zeit des Mittelalters zurück, aber seine Geschichte vermischt sich mit anderen wegen der geografischen Lage an der Grenze mit Kroatien. Es war eine souveräne Grafschaft bis zum 16. Jahrhundert, als es die wirtschaftliche und kulturelle Blüte erreichte. Einige Jahrzehnte später stritten Österreich und Venedig um die Kontrolle der Stadt mit dem Sieg des ersten Landes. Genau unter der Macht der Habsburger wuchs Görz und entwickelte sich bedeutsam während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es dank des milden Klimas ein Ferienort für die österreichischen Beamten wurde. Daher hat sich die Stadt den Namen das österreichische Nizza verdient. Zahlreiche Villen in verschiedenen Stilen wurden hier errichtet und die Stadt wurde deshalb Gardenstadt genannt. Historisch wurde Görz von dem zweiten Weltkrieg tief getroffen: die Grenze wurde neu festgesetzt und die Stadt in zwei Teile geteilt. Heutzutage ist Görz aufgrund der Grenze und Lage das natürliche Zentrum der neuen geopolitischen Systeme, die auf die Staaten Osteuropas blicken.
Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen der Stadt ist das alte Schloss, das eine mächtige pentagonale Struktur zeigt und innerhalb der unregelmäßigen Stadtmauer von 6 halbkreisförmigen Türmen eingeschlossen wird. Das Schloss befindet sich auf einem einsamen Hügel, wo man die umliegende Ebene beherrschen kann. Im Herzen des Schlosses liegt der schöne Hof Lanzi, wo der Unterbau des hohen Zentralturms, der im Laufe des 16. Jahrhunderts abgerissen wurde, noch sichtbar ist; von hier aus kann man einen einmaligen Blick auf die Stadt genießen. Zu besichtigen ist auch die Kirche von SantIgnazio mit einer Fassade, die von Zwiebel-Glockentürmen, typisch für die mitteleuropäischen Kirchen, gekennzeichnet ist. Durch Via Carducci, die alte Herrenstraße, erreicht man De Amicis Platz, wo einer der prachtvollsten Paläste der Stadt, der Attems Petzenstein Palast, steht: er wurde nach dem Plan des Architekten Nicolò Pacassi errichtet, der für Maria Teresia aus Österreich die kaiserliche Residenz von Schönbrunn aufbaute.
Die Umgebung
In der Gegend um Görz ist Grado, der Ferienort schlechthin, erwähnenswert, der dank seiner Gestalt das kleine Venedig genannt wird. Grado hat in der Vergangenheit eine wichtige Rolle dank seiner strategischen Lage gespielt; von Grado konnte man zur Zeit der Römer die Stadt Aquileia durch den Fluss Natissa erreichen. Jetzt ist sie nicht nur einer der bekanntesten Ferienorte am Meer, sondern auch ein berühmter Kurort; die Übernachtungsmöglichkeiten sind erstklassig und können alle Wünsche erfüllen. Nennenswert ist auch Monfalcone mit seiner militärischen Gedenkstätte von Redipuglia.
Grado · Capriva del Friuli · Cormons · Gorizia · Gradisca d'Isonzo · Monfalcone ·