

Die Region bietet ein Territorium, das auch geographisch viel zu bieten hat: große Seen, ausgedehnte fruchtbare Ebenen, sanfte Hügeln und steile Berge. Fehlt nur das Meer – sonst wäre diese Region, die eine der größten Italiens ist, komplett!
Der große Abwechslungsreichtum geographischer Elemente erklärt, warum man nicht so leicht behaupten kann, die Lombardei ganz zu kennen. Ihre Erkundung erfordert viel Zeit und vor allem die Anstrengung, sich von dem Allgemeinplatz zu lösen, es handele sich um eine von Zement und Industrien erstickte Region. Es gibt viele Orte, die intakt geblieben sind oder von der Industrialisierung nur teilweise berührt wurden, so wie es für die vielen Kunststädte und das immense „grüne“ Vermögen mit seinen abwechslungsreichen Landschaften zutrifft, die sich aus Seen, Flüssen, Kanälen, riesigen Ebenen und hohen, die Grenze zur Schweiz markierenden Gipfeln zusammensetzen. Das Wasser ist das Element, das aus dieser Region eine der fruchtbarsten ganz Italiens macht und die Grundlage einer Landwirtschaft bildet, die zu den wettbewerbsfähigsten des nationalen Marktes gehört. Der Po durchquert die ganze Region von West nach Ost mit seinen vielen Zuflüssen, der Adda, dem Ticino, dem Oglio und den Kanälen, künstlichen, teils mitten durch das Zentrum von Städten verlaufenen Wasserläufen.
Die Lombardei ist auch die Region mit der größten Zahl von Seen, die sie in der Sommersaison zu einem der beliebtesten Urlaubsziele machen. Der Gardasee allein verzeichnet jährlich die Ankunft mehrerer Millionen Gäste, die sich über die schönen Strände von Städten wie Sirmione oder Desenzano ergießen. Diese Zentren wissen „historischen“ Ferien- und Unterhaltungsorten wie der Riviera der Romagna ernsthaft Konkurrenz zu machen.
Großartig und zahlreich sind die Bergketten, die auch die Entwicklung eines erstklassigen Wintertourismus ermöglichen: die Rätischen und die Lepontinischen Alpen bieten eine extrem abwechslungsreiche Landschaft, deren felsige Ursprünge deutlich erkennbar sind.
Die Region ist auch durch die bedeutende Rolle charakterisiert, die sie in der Vergangenheit innehatte. Hier flossen die wichtigsten Verbindungsstraßen der Halbinsel zusammen. Dadurch entstanden die idealen Bedingungen für die Entstehung und Entwicklung einer handelsorientierten Gesellschaft; hierauf lässt sich auch der Prunk und die wirtschaftliche Stärke von Kunststädten wie Monza, Pavia und natürlich Mailand selbst zurückführen.
Lombardei steht nicht nur für große Industriestädte an der Spitze des internationalen Panoramas, sondern auch für eine Region voller Geschichte und mit vielen Facetten, die selbst den Erwartungen und Wünschen des anspruchsvollsten Touristen gerecht zu werden wissen.
So bezeichnete der italienische Dichter Torquato Tasso die kleine lombardische Stadt, die von einer klaren Teilung in Bergamo Alta und Bergamo Bassa (Ober- und Unterstadt) gekennzeichnet ist. » Lesen
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Mailand hat während seiner ganzen Geschichte eine dominierende Rolle gespielt, aus der sie sich zu einer der wichtigsten Wirtschaftsmetropolen der Welt entwickelt hat. » Lesen
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