Die Hauptstadt Italiens gilt weltweit als Museum unter freiem Himmel. In der Stadt des Latinums befinden sich unzählige Monumente und Sehenswürdigkeiten, die man besichtigen kann, um sich ein Bild von der vergangenen und heutigen Prächtigkeit von Rom und ihrem Reich zu machen.


Die Geschichte
21. April 753 v.Chr.: der Legende nach soll Romulus an diesem Tag auf dem Hügel Palatin die Stadtmauern mit einem Pflug markiert haben. Die Entstehung Roms ging in langsamem Tempo voran: vom Hügel Palatin aus dehnte sich die Stadt später auf die benachbarten Hügel aus und wurde allmählich zur “Stadt der sieben Hügel”. Diese Dörfer, die sich in der heiligen Liga verbündet haben, leiteten die jahrtausende alte Geschichte der ewigen Stadt ein. Von 753 bis 509 v. Chr. wurde Rom von Königen regiert und wurde später zu einer Republik mit einer Reihe von Vorschriften, die das Staatsleben regelten. In den Jahrhunderten um Christi Geburt herum entwickelte sich Rom zu einer großartigen, prachtvollen Stadt; sie wurde zur Hauptstadt des Kaiserreichs und erreichte ihre Blütezeit im II. und III. Jahrhundert. Im Jahr 476 n.Chr. setzten aber Invasionen der Goten und der Wandalen dem Weströmischen Kaiserreich ein Ende. Nachdem die Sarazenen Rom geplündert hatten, befestigte Papst Leo IV. den Stadtteil rechts vom Tiber, die so genannte ”loeninische Stadt ”, und behauptete sich als Herr in Rom. Im Laufe ihrer jahrtausende alten Geschichte erfuhr die Stadt auch die Annexion durch Frankreich, das vorhatte, Rom zur zweitgrößten Stadt des Napoleonischen Reichs werden zu lassen. 1815 nahm die Stadt unter Pius VII. wieder an Bedeutung ab und zog sich während des gesamten Jahrhunderts bis 1870 in sich selbst zurück: in diesem Jahr fand ihre Annexion durch Italien statt. Trotz der Zerstörungen und der Schwierigkeiten, welche die zwei Weltkriege mit sich brachten, wurde die Stadt immer größer. Man baute bedeutende Strassen und neue wichtige Stadtviertel. Rom erlebte in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts positive und negative Phasen und breitete sich bis in die Vororte und das Hinterland aus. Heute ist Rom die Hauptstadt Italiens und dank der Präsenz des Kirchenstaats das Weltzentrum des Christentums.
Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten
Es ist nicht einfach, die Stadt und ihre Monumente zu beschreiben, die Kunstwerke der grandiosen Vergangenheit Roms sind nämlich sehr zahlreich: das Amphitheater Flavio, das 45.000 Tausend Personen fassende Kolosseum, in dem Gladiatorenkämpfe stattfanden, die Kaiserforen, der Circus Maximus, die Vatikanstadt mit dem Vatikanischen Palast, der Altare della Patria, das Kapitol, das Pantheon, die unzähligen Kirchen und Strassen wie Via Condotti und Via del Corso, die in der ganzen Stadt verteilten Gebäude, z.B. Palazzo Borghese, Palazzo Montecitorio, Palazzo della Borsa, die Fontana di Trevi. Man sollte Rom mit eigenen Augen besichtigten und bewundern: bei einem Spaziergang durch die Strassen kann man die Vergangenheit wiederaufleben lassen und sich vorstellen, wie diese prächtige Stadt, die jahrtausendlang Mittelpunkt der antiken Welt gewesen ist, der „caput mundi“, damals wohl ausgesehen haben muss.
Die Umgebung
Auch die Provinz Rom ist ein geschichtsträchtiges Gebiet mit Ortschaften, die von der Pracht der antiken Welt zeugen, und mit unendlichen Naturpanoramen versehen sind. Ostia, in der Antike eine bedeutende Hafenstadt, Tivoli und Frascati, einst Ferienort der Antike mit zahlreichen herrlichen Villen; Velletri und Castel Gandolfo, die Sommerresidenz der Päpste. Das Gebiet weist aber auch einige Meeresorte auf, beispielsweise Fregene, der eleganteste Strand Roms, Anzio, Nettuno, Santa Severa und Fiumicino. Etwas nördlicher liegt der See von Bracciano mit der typischen runden Form der Vulkanbecken und den an seinen Ufern gelegenen geschichtsreichen Orten, darunter Bracciano selbst, Cerveteri und Anguillara.
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