DIE WEINSTRASSE DES CHIANTI COLLI FIORENTINI

Eine Reise durch eins der sechzehn toskanischen Gebiete und durch die sanften Hügeln um Florenz, die eine große Weintradition darstellen.

Weinberge und Olivenhaine sind schon immer die absoluten Protagonisten einer natürlichen Landschaft, die der Fantasie und den Pinselstrichen eines Künstlers entsprungen zu sein scheint. In diesem beinahe unwirklich anmutenden Rahmen, in dem sanfte Hügel die Stadt Florenz umarmen und dem Lauf des Flusses folgen, lässt die Weinstraße Strada del Vino Chianti Colli Fiorentini die Geschichte traditionell gewachsener Orte wieder auferstehen.
Diese toskanische (offiziell im Jahr 2000 eingerichtete) Route durchquert nicht nur Gebiete, die sich seit Jahren der Erzeugung kostbarer Elixiere widmen, sondern führt den Besucher auch zu wahren Schätzen, die eine lange Geschichte erkennen lassen. Beispiele hierfür sind die Pfarrkirche San Pietro und der Palazzo Pretorio in Bagno a Ripoli, das Museo del Tesoro der Basilika Santa Maria del Prato in Impruneta, die Kirche der Misericordia in Signa, aber auch das Zentrum für Landwirtschaft und Kunsthandwerk in Montelupo Fiorentino.
Schier unendlich sind die Straßen, denen man in einer alten Gegend folgen kann, einer Gegend, die seit der erstmaligen Begrenzung des Chianti-Gebiets im Jahr 1932 entsprechend gekennzeichnet ist und in der ein Chianti des “alten Stils” lebt, der Chianti Colli Fiorentini DOCG mit kräftiger purpurroter Farbe und blumigem Duft, der den Gaumen mit seinem trockenen Geschmack bezaubert. 18 Gemeinden gehören zu dieser mannigfaltigen Route: von Bagno a Ripoli nach Barberino Val d’Elsa, und Certaldo, Fiesole, Figline Val d’Arno, Firenze, Impruneta, Incisa Val d’Arno, Lastra a Signa, Montelupo Fiorentino, Montespertoli, Pelago, Pontassieve, Reggello, Rignano, San Casciano Val di Pesa, Scandicci sowie Tavarnelle Val di Pesa. An dieser einzigartigen toskanischen Weinstraße, die von dem Löwen des Turmes des Palazzo Vecchio in Florenz, ihrem „Wappentier“, geschützt wird, kann man auch die handgeschöpften Kreationen kleiner Kunsthandwerkstätten bewundern, die von Keramiken bis zu Gegenständen aus Stroh oder aus Terrakotta reichen.