MANAROLA

Nach Corniglia ist dies der kleinste Ort der „Cinque Terre“. Er liegt auf einem dunklen Felskap und der Hafen ist zwischen zwei Gebirgsspitzen gelegen.

Manarola, ist zusammen mit Vernazza, als einer der schönsten Orte Italiens gewählt worden. Er ist ein kleines Juwel an der Meeresküste auf das die Einwohner sehr stolz sind, auch wenn es ein paar natürliche Einschränkungen gibt. Wenn zum Beispiel der Wind „Libeccio“ weht , ist das Meer so wild , dass die Wellen bis zu den Fenstern der Häuser reichen können.
Aber die Ligurier, Fischer und Bauern, die hier leben trotzen seit Jahrhunderten der Natur und dem Meer. Ein lokales Sprichwort sagt: „Le Cinque Terre si piegano ma non si spezzano“  („Die Cinque Terre biegen uns, aber brechen uns nicht“).
Eine besondere Aussicht auf die Ortschaft kann man vom „Punta Bonfiglio“ genießen, wo man einen Fußweg gehen kann, der die Marina mit dem Anlaufhafen Palaedo verbindet. Außerdem sehr eindrucksvoll ist der letzte Abschnitt der „via Belvedere“, eine Bergspitze, die wie ein Balkon über dem Meer liegt und ein Weg in einem aussichtsreichen Platz endet.
Zur Weihnachtszeit wird eine leuchtende Krippe auf dem Berg oberhalb von Manarola aufgebaut, es ist die größte der Welt: die Figuren wurde von dem Eisenbahner Mario Andreoli, der in Rente ist, von Hand gebaut. Sie bestehen aus abertausenden Lichtern auf Profilen montiert, welche in ihrer Darstellung jede einen eigenen Reiz haben.
Neben der Krippe errichtet Andreoli an Ostern auf dem gleichen Berg einen beleuchteten Kreuzweg. Traditionell und eindrucksvoll ist auch die Prozession am Festtag des San Lorenzo, dem Stadtheilligen, am 10. August.