RIMINI, METROPOLE DES VERGNÜGENS

Seit Jahrzehnten ist dieser Ort der Romagna die Nummer 1 in Italien für all jene, die sich in den Ferien vergnügen wollen. Rimini ist nicht nur die unbestrittene Hauptstadt der Sommerferien, sondern auch eine Stadt mit viel Geschichte und mit Denkmälern, die von ihrer antiken Pracht zeugen.

Die Geschichte

Die Ursprünge von Rimini, das erst vor wenigen Jahren zur Provinzhauptstadt gemacht wurde, gehen auf etruskische und keltische Ansiedlungen zurück, erst in der Römerzeit wurde es jedoch in äusserst kurzer Zeit enorm wichtig. Kaiserliches Munizipium von Augustus, wurde es zu einer wichtigen Stadt am Meer mit prächtigen Denkmälern. Im Mittelalter behauptete es sich als Stadtrepublik und danach in der Renaissance, war es die Hauptstadt der Signoria der Malatesta. In dieser Zeit erlebte es aus kultureller und künstlerischer Sicht eine grosse Blütezeit. Im 16. Jahrhundert kam es unter die Herrschaft des Kirchenstaats, was die wirtschaftliche Lage drei Jahrhunderte lang blockierte. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann ein Wiederaufschwung. Es entstanden Strandbäder und Luxusvillen, die das Aussehen der Stadt prägten. Der eigentliche Boom aber begann nach der Zerstörung Riminis im zweiten Weltkrieg. Während der 50iger und 60iger Jahre veränderte der Wiederaufbau das Stadtbild total: es entstanden Pensionen, Apartmenthäuser und Hotels entlang der ganzen Küste.

Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten

Rimini besitzt ein erstklassiges kulturelles und künstlerisches Erbe: von den Kirchen auf den Hügeln im Landesinnern bis zum Tempio Malatestiano als wahres Symbol der Stadt, der von der Geschichte und dem Reichtum der Stadt zeugt. Man sollte nicht vergessen Borgo San Giuliano zu besuchen, ein altes Fischerviertel mit der gleichnamigen Kirche. Nicht weit davon befindet sich die Brücke Ponte Tiberio, einige der wenigen erhaltenen Brücken aus der Römerzeit. Auf der Piazza Cavour, einem schönen Platz im Zentrum steht der prachtvolle Palazzo dell’Arengo aus dem Jahr 1207, das Städtische Theater und der Palazzo del Podestà. Castel Sismondo ist ein imposanter Bau und früherer Wohnsitz von Sigismondo Malatesta, in dem heute das Museum für extra-europäische Kultur untergebracht ist. Auch das Stadtmuseum im früheren Jesuitenkloster sollte man sich nicht entgehen lassen, mit der Pinakothek, in der Gemälde von Ghirlandaio, Guercino und Reni sowie Gobelins und Keramik zu finden sind.

Die Umgebung

Die Küste von Rimini braucht nicht erst vorgestellt werden. Unzweifelhaft die Ferien-Hauptstadt, ist sie das Ziel all jener, die Komfort und Vergnügen zugleich suchen, und zwar Stunde um Stunde. Auch Orte wie Cattolica und Riccione stehen nicht nach, was Vergnügen und Hotelkapazität betrifft, und Riccione ist auch Thermalbad, dessen Heilwasser aus 4 Heilquellen fliesst. Aber das Gebiet der Adriakönigin bietet nicht nur dies, sondern auch die wunderschönen Kunstschätze der Malatesta und schöne Landschaft und Natur. Der Anbau auf den Hügeln ist typisch für die Region: Dörfer, bestellte Felder und naturbelassene Vegetation wechseln einander ab. Auf den Hügeln wachsen Oliven und Kastanienbäume und schaffen eine antike, vom Menschen geprägte Landschaft in einer gut gepflegten Natur und Umwelt.