ROM DER ALPEN

Aosta, eine Stadt von wunderbaren Perlen umgeben. Unter riesigen Bergen erscheint die tausendjährige Geschichte der Stadt.

Die Geschichte

“Rom der Alpen” genannt, zeigt die Stadt noch heute ihren alten Ursprung. Die erste Kolonie wurde am Zusammenfluss des Baches Buthier und des Flusses Dora errichtet. Die erste Einsiedlung geht auf das Jahr 2900 v. Ch. zurück. Danach wurde die Siedlung mehrmals bis zum 10. Jahrhundert überfallen, als sie Teil des Burgundreiches wurde. Das Reich fiel dann 1032. Aosta ging unter der Kontrolle von Umberto von Biancamano, Stammvater der Dynastie der Grafen von Savoyen, die 9 Jahrhunderte lang die Macht hielten. Unter den Savoyen genoss das Aostatal die politische Autonomie, die 1948 mit der Erlassung des Sonderstatuts bestätigt wurde. Heutzutage sind Tourismus, Handel und Dienstleistungsbetriebe die wichtigsten Wirtschaftbereiche.

Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten

Von der ursprünglichen römischen Stadt haben sich zahlreiche Denkmäler bewahrt: den Triumphbogen von August, das Tor Pretoria, das Theater, den gedeckten Gerichtswandelgang, die Stadtmauer, die heute noch fast vollständig ist. Die alte Stadtstruktur ist noch heute erkennbar.Wichtig sind auch einige Zeugnisse des Mittelalters, besonders die Stiftkirche von Sant’Orso, einer der wichtigsten Denkmäler der Stadt. Der Dom enthält 16 Jahrhunderte von Geschichte und Kunst; im Herbst 2001 wurde der Besuch zu den Grabungen unter den heutigen Boden erlaubt. Damit wird es klar die Entwicklung des Gebäudes vom 4. bis zum 11. Jahrhundert, vom ersten reichen alten römischen Haus bis zur romanischen Kirche, die um das Jahr Tausend erbaut wurde.

Die Umgebung   

Die Besonderheit der Provinz ist die Schönheit der Bergen, welche zahlreiche Freizeitaktivitäten für das ganze Jahr bieten, der Reichtum der Denkmäler und der römischen Bauwerke, die die Stadt kennzeichnen. Dargestellt wird die Natur wird von der Kette des Montblancs, Gran San Bernardo und Piccolo San Bernardo, die die ganze Stadt umgeben. Der Pass Gran San Bernardo war jahrhundertlang einer der wichtigsten Europas; hierdurch ging einer der Abzweige der Via Francigena, die von Pilgern nach Rom oder nach das Heilige Land oft benutzt wurde. Der bekannteste Reisende war Napoleon, der im Mai 1800 mit Vierzigtausend Soldaten den Pass überging.
Bemerkenswert ist auch die Konsularstraße der Gallie, die das ganze Tal durchquert. Am Ausgang der Seitentäler erlaubten einige Brücke heftige Bäche überzuqueren, die von den Bergen hinunter strömen; einige sind immer noch befahrbar, dabei heben sich nur Reste von den anderen gehalten. Die eindrucksvollste Brücke ist Pont Saint Martin, die mit ihren einzigen Bogen von 36 Meter die längste unbeschädigte römische Brücke ist. Sehenswert ist auch das römische Aquädukt von Pondel, ein Wasser- und Zivilwerk in einzigartiger Lage.