Toskanische Brot-Gemüse-suppe

Hier ist das Rezept eines der bekanntesten und typischen Gerichte der florentinischen Küche, einer Gemüsesuppe der Armen.

Dieser Eintopf ist eines der berühmtesten und charakteristischsten Gerichte der Florentiner Küche. Seinen Namen schuldet er der Tatsache, dass die Reste des Mittagessens am Abend “ribollito” (wiedergekocht), d.h. aufgewärmt wurden, um sie erneut auf den Tisch zu bringen. Das war die Brotsuppe, ein einfaches Gericht aus Brot und verschiedenem Gemüse – das typischste davon ist der „cavolo nero“ (schwarzer Kohl), eine toskanische Kohlsorte.

Zutaten (für 6 Personen): 1 kg Bohnen, 1 Karotte, 1 Selleriestängel, 1 Zwiebel, 1 schwarzer Kohl, 500 g reife Tomaten (oder pelati), ein Sträußchen Petersilie, 1 Knoblauchzehe, Chili, kaltgepresstes Olivenöl, Brot, Salz, Pfeffer.

Zubereitung: Kochen Sie die Bohnen in reichlich Salzwasser. Bereiten Sie getrennt davon eine grobgehackte Mischung aus Karotte, Sellerie, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Chili zu und braten Sie sie in einem Topf mit Öl an. Geben Sie die enthäuteten und in Stücke geschnittenen Tomaten dazu, schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und braten Sie das Gemüse weich.
Geben Sie dann die Bohnen dazu - die Hälfte davon ganz und die andere Hälfte püriert -, gemeinsam mit einem großen Teil ihres Kochwassers und dem fein geschnittenen Kohl, dessen zentrale Rippe Sie vorher entfernt haben.  Kochen Sie das Ganze circa 1 Stunde lang, verdünnen Sie die Suppe mit heißem Wasser, wenn sie zu dick wird. In der Zwischenzeit rösten Sie ein paar Scheiben Bauernbrot und legen diese in eine Suppenterrine. Nach beendetem Kochvorgang geben Sie die Gemüsesuppe auf die Brotscheiben, so dass das Brot weich wird. Anschließend lassen Sie das Gericht ein paar Stunden ziehen; wärmen Sie die Suppe dann in einem Tontopf auf und verfeinern Sie sie vor dem Servieren mit Olivenöl.