TRIENT, STADT DER TAUSEND FARBEN

Der Zauber des trientinischen Hauptortes und seiner Provinz. Von den antiken Römern zur heutigen Zeit: Trient zeichnet sich schon immer durch Kunst, Geschichte und ein vielfältiges Tourismusangebot aus.

Die Geschichte

Trient wurde 23 v.Chr. von den Römern gegründet und wurde damals Tridentum genannt; sie erlitt zahlreiche Barbareneinfälle, fiel unter die Dynastien der Fürstbischöfe und war Gegenstand der ständigen Streite zwischen Frankreich, Habsburger und Italiener, die das Gebiet erobern wollten. Mit der Gründung der Religionsbewegung der Gegenreformation spielte der trientinische Hauptort  eine prädominierende Rolle in den Ereignissen der Kirche zur Zeit der protestantischen Häresie.

Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten

Zu den wichtigsten architektonischen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Tridentinische Diözesanmuseum, Palazzo Alberti Colico, Schloss Buonconsiglio, ehemaliger Sitz der Fürstbischöfe, und der Domplatz mit der Kathedrale San Vigilio. Diese wurde ab 1212 gebaut und zeichnet sich durch herrliche Dekorationselemente aus, beispielsweise die Rosette an der Fassade, der Kirchturm mit der charakteristischen Zwiebelkuppel und die Porta del Vescovo aus dem sechzehnten Jahrhundert. Der Platz wird als das Symbol von Trient und Mittelpunkt des Stadtlebens betrachtet. In seiner Mitte steht der Neptunbrunnen und an den Seiten eine Reihe von bemalten Häusern, darunter Casa Camuffi und Casa Balduini.

Die Umgebung

Die trientinische Provinz besteht aus drei Teilen: die südlichen Täler, der westliche und der östliche Teil. Der erste Teil zeichnet sich durch das perfekte Gleichgewicht von scheinbar gegensätzlichen Landschaften und Elementen aus: die Stadt, der nördliche Teil des Gardasees und die Val Lagarina. Das westliche Gebiet besteht aus der Val di Non, der Val di Sole, den Valli Giudicarie und der Adamello- Brentadolomiten- Gruppe mit ihrem Naturpark. In diesem Gebiet mit seinen wilden Tälern und sehr hohen Bergen befinden sich renommierte Ferienorte wie Madonna di Campiglio, eines der schönsten, attraktivsten Zentren, wo die mondäne Gesellschaft gerne ihren Winterurlaub verbringt. Der östliche Teil ist ein idealer Ort für Bergliebhaber, die sich von den einzigartigen Landschaften der Dolomitenkette mit der Marmolada- Gruppe und den herrlichen Rosatönen der renommierten Gipfel von Canazei, Moena und San Martino di Castrozza bezaubern lassen können.

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