TRIEST, EINE STADT IN DER MITTE

In einer Weltatmosphäre haben Geschäfte und Kultur während der Jahrhunderte geblüht. Triest ist wegen der ständigen Mischung von Volksgruppen, Kulturen, Religionen und der Aneinanderreihung von architektonischen Stilen, die auf den Straßen noch sichtbar sind, berühmt; deswegen ist sie die Stadt in der Mitte zwischen der europäischen und mitteleuropäischen Kultur genannt.

Die Geschichte

Der Ursprung der Stadt ist uralt und geht auf das zweite Jahrtausend v. Chr. zurück. Ungefähr im Jahr 50 v. Ch. wurde das alte Fischerdorf eine römische Kolonie und gleichzeitig um wichtige Gebäude bereichert, deren Reste noch heute ersichtlich sind. 1328 nahm Triest Beziehungen mit der Habsburgdynastie auf. Das 19. Jahrhundert wurde somit seine günstigste und glücklichste Zeit: in dieser Epoche wurden große Versicherungs- und Schiffahrtsgesellschaften gegründet, die Börse entwickelte sich und die Kunst- und Kulturproduktion wuchs. Dank dieses Wachstums wurde die Stadt eines der wichtigsten Zentren des damaligen Habsburgerreiches, für welche die Stadt der einzige Zugang zum Meer war. Triest wurde im Jahr 1918 an Italien zum ersten Mal zurückgegeben und seitdem spielte die Stadt eine Nebenrolle; mit dem zweiten Weltkrieg verlor Triest die Istrienhalbinsel und erlebte schlechte Zeiten, die von vielen dramatischen Ereignissen gekennzeichnet waren. Erst im Jahr 1954, mit der Unterschrift des „Memorandum von London“, wurden Triest und sein Hinterland an Italien endgültig zurückgegeben.

Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten
            
Zahlreich sind die Sehenswürdigkeiten in der Stadt und in der Umgebung: der Leuchtturm des Sieges, die Höhle des Riesen, die Schlösser Duino, Miramare und San Giusto, um einige Sehenswürdigkeiten zu nennen. Der weiße Leuchtturm des Sieges strahlt den Golf von Triest an und dient als Gedenkstätte denen, die im Meer während des zweiten Weltkrieges starben. Die Höhle des Riesen ist die größte der Welt, die der Öffentlichkeit zugänglich ist, und sie ist reich an Stalaktiten, Stalagmiten und an Kalzit, der die Wände bedeckt. Das Schloss Duino befindet sich in einer malerischen Panoramalage auf einem karstigen Kap, das steil ins Meer abfallend ist, und von wo aus man eine schöne Aussicht auf den Golf von Triest genießen kann. Weiter geht es zum Schloss von Miramare, „das weiße märchenhafte Schloss“ genannt, welches von einem grünen und üppigen Park umgeben ist, und von wo aus man einen herrlichen Blick auf das blaue vom Wind bewegte Meer hat. Das Schloss von San Giusto wurde auf der Spitze des gleichnamigen Hügels neben den römischen Resten des Forums und der Basilika aufgebaut; von den Stadtmauern, den Bollwerken und den Laufgräben genießt man eine unvermeidbare Aussicht.

Die Umgebung

Im triestinischen Territorium sind nicht nur die bereits genannten Denkmäler und Ortschaften zu nennen, sondern die Besonderheit der Umgebung von Triest sind sicherlich die karstigen Hügel aus einem weißen Gestein, die steil ins Meer abfallend sind und wunderbare kleine Strände und Buchten verbergen.