VERBANIA, EIN GARTEN AM SEE

Die Stadt, die durch die Vereinigung von zwei Orten entstanden ist, ist ein zauberhaftes Schmuckstück. Der See und die Schönheiten der Natur und der Kunst an den Ufern verwandeln die junge Provinz in eine zauberhafte Landschaft.

Die Geschichte

Verbania entstand 1939 durch die Vereinigung der Städte Intra und Pallanza, die vom Fluss San Bernardino getrennt werden. Seit 1992 ist sie Provinzhauptstadt. Die Geschichte der Stadt ist daher recht jung. Pallanza, römischen Ursprungs, blickt auf den Golf Borromeo und zeichnet sich durch einen architektonischen Stil, der vom Barock bis zum Mittelalter reicht, aus; Intra ist eines der größten Handelslandeplätze des Sees  und ein wichtiges Industriezentrum; der Stil ihrer Gebäude geht vom Barock bis zum Klassizismus. Die Verknüpfung der zwei Orte ist rein verwaltungstechnisch und auf keinen Fall geographischer Art; das ist durch den Lago Maggiore mit seiner zauberhaften Umgebung bedingt. Die Vereinigung von Kunst, Naturschönheiten und Traumklima machen diesen Ort zu einem beliebten, vielbesuchten Touristengebiet.

Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten

Die Bindung von Verbania zum Lago Maggiore ist unauflösbar; daher ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten die Seepromenade mit den zahlreichen architektonischen Werken der mittelalterlichen Pallanza. Vom Kursaal aus, der sich im Park gegenüber der Insel von San Giovanni befindet, kann man Palazzo Borromeo, die Sommerresidenz von Arturo Toscanini erblicken. Zu den wichtigsten religiösen Monumenten zählen folgende Kirchen: San Remigio mit dem gleichnamigen Park, und Madonna di Campagna: sie wurde im XVI. Jahrhundert auf einem romanischen Gebäude, dessen Kirchturm noch besteht, gebaut. Ein absolutes Muss ist die Besichtigung der Parks von Villa Taranto, der seinen Ruf vor allem seinen Gärten zu verdanken hat: hier findet man über dreitausend Exemplare von Pflanzen, die aus der ganzen Welt stammen, Terrassen und Wasserspiegel. Er ist ein bedeutender Bezugspunkt für die zeitgenössischen Botaniker und wird sogar als “´Raritätenmuseum” betrachtet. Die ideale Besichtigungszeit ist der Frühling während der Hauptblütezeit der meisten Pflanzen: das gebotene Schauspiel ist atemberaubend.

Die Umgebung

“Verbania, ein Garten am See” ist das Motto, mit dem sich die Stadt seinen Besuchern präsentiert. Gärten und Parks zählen nämlich zu den touristischen Hauptattraktionen des Gebiets. Hier kommen diejenigen auf ihre Kosten, die einen entspannenden Urlaub in einer zauberhaften, harmonischen Landschaft verbringen möchten. Sehenswert sind auch die zahlreichen Bergorte wie die Täler der Ossola, Cicogna, Mottarone und Macugnaga, und wichtige Thermalzentren wie Stresa und Bognanco. Einen Besuch wert sind auch der Nationalpark der Valgrande, Suna, Griffa, Premeno, Pian del Sole und Pian Cavallo, ideale Orte für den Sommer- und Winterurlaub. Die Täler der Ossola bestehen aus sieben Alpentälern mit zahlreichen Skipisten; Mottarone ist das Gebirge, das den Lago Maggiore vom Lago d’Orta trennt. Von dort oben kann man die sieben wunderschönen Seen, die Kette des Monte Rosa, den Monviso und auch die Poebene bewundern. Die Inseln Borromeo, die man von Verbania aus leicht mit dem Boot erreichen kann, sind zauberhafte Schmuckstücke, die von einer einzigartigen Landschaft mit schönen Gebäuden und Gärten umgeben sind; sie sind ein beliebtes Reiseziel der europäischen Elite, die vom Seeambiente fasziniert ist.